Osborn-Rhabarber-Kuchen

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Für’s Wochenende haben wir frischen Rhabarber gekauft und nun galt es die Frage zu beantworten: Was wollen wir Leckeres damit anstellen?

Ich finde, eine sehr gute Fragestellung, um mal die Osborn-Checkliste auch im Alltag einzusetzen 🙂

Vor allem möchte ich aber zeigen, dass man nicht immer einen riesigen, mehrstündigen Workshop braucht um neue, andere Ideen zu entwickeln. Auch für die kleinen Dinge eignet sich die Checkliste wirklich gut.

Ok, dann also erst einmal Schritt 1: ein schnelles Brainstorming: Was fällt mir spontan ein?

  • Rhabarber Kuchen,
  • Rhabarber Kompott,
  • Rhabarber Sorbet,
  • Rhabarber Curd,
  • Rhabarber Chutney.

Gut, gar nicht schlecht. Aber irgendwie noch nicht sooo kreativ.

Also dann zu Schritt 2: die Anwendung der Osborn-Checkliste.

  1. Vergrößern? Einen riesengroßen Rhabarberkuchen mit einer dicken Sahnehaube obendrauf:-)
  2. Verkleinern? einen klitzekleinen Rhabarberkuchen, Rhabarber Bonbons, Rhabarberkuchen im Glas
  3. Umgruppieren? Oh, da fällt mir gerade nichts ein. Muss ja auch nicht sein, schließlich soll man auch nichts erzwingen. Also weiter mit Kombinieren.
  4. Kombinieren? Rhabarber mit grünem Spargel, Rhabarber Gemüse Eintopf, Rhabarber Kompott mit Dinkelpfannkuchen, Rhabarber-Sauerrahm-Eis mit Pistazien, Rhabarberkuchen mit Streusel, Rhabarberkuchen mit Baiserhaube
  5. Umkehren? Rhabarber wieder zurück in die Erde stecken und hoffen, dass Neuer wächst
  6. Weglassen? Rhabarberkuchen ohne Zucker,
  7. Zweckentfremden? ein gesunder Rhabarber Smoothie, ein lecker süßer Rhabarber Sirup
  8. Nachahmen? Rhabarber-Eistee (ist kein echter Tee drin, sieht aber super aus)
  9. Ändern? Warum eigentlich Rhabarber? Der Kühlschrank bietet heute noch viele andere Leckereien. Wie wäre es zum Beispiel mit Shashuka?

Nun habe ich eine ganze Reihe Ideen gesammelt. Ging auch super schnell.

Jetzt kommt Schritt 3: die Auswahl.

Ein paar Randbedingungen gibt es ja immer. Nun geht es also darum, die für uns passendste Idee auszuwählen und so die anderen Ideen für heute zu eliminieren. Aber die Ideen nicht wegschmeißen, sondern behalten. Es könnte ja sein, dass noch Rhabarber übrig ist und wir bald mal was anderes ausprobieren wollen.

Unsere Auswahlkriterien:

Wir hätten gerne den Rhabarber:

  • schnell,
  • am liebsten warm,
  • nicht zu süß,
  • mit einem kleinen Espresso dazu.
  • Außerdem sind wir nur zu zweit und wollen nicht für eine ganze Fußballmannschaft kochen.

Damit bleibt für uns, tadaaa:

ein leckerer Rhabarberkuchen im Glas – nicht zu süß und nicht zu sauer.

Rhabarberkuchen im Glas

Und die Erkenntnis, dass man auch bei kleinen Fragestellungen schnell mal eine Kreativitätstechnik anwenden kann. Ohne großen Aufwand.

PS: mir ist nun doch noch was für Umgruppieren eingefallen: Rhabarberkompott auf Baiser…

2 Kommentare

  1. claudiaec sagt

    Hmm, Rhabarberkuchen im Glas. War eine sehr gute Idee. Ultra lecker.
    A propos „gute Idee“ und „Rhabarber“: Was fällt Euch Leckeres zu diesen Stichworten ein?
    Vor allem beim Gebrauch der Osborn-Checkliste. Versucht’s mal. ich bin gespannt auf Eure Ideen.

  2. Thiemo sagt

    Rhabarberkompott kenn wir ja, aber wie wäre es denn einmal mit einem leckern Rhabarber direkt vom Grill? – eine Zweckentfremdung als „Rhabarberwürstchen“.
    Das haben wir doch am Wochenende gleich einmal ausprobiert und die Rhabarber Stangen“würstchen“ bei schwacher direkter Hitze gegrillt. Zudem gab es noch ein als Nachtisch eine frische Ananas vom Grill.
    Der Rhabarber war sehr lecker, intensiv im Geschmack, aber das nächste Mal muss er komplett geschält werden und es wird ein gesüßtes Topping dringend empfohlen 🙂 Sauer!
    Wir hatte dafür die extrem süß karamellisierte Ananas – lecker!

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